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Mein Weg

Hi, meine Name ist Natascha und ich wurde 1987 in Deutschland geboren. Seit Oktober 2015 lebe ich in der Schweiz und habe hier meine Heimat gefunden.

Als ich es im Juni 2017 nach dreieinhalb Jahren schaffte, mich aus einer missbräuchlichen Beziehung zu befreien, war ich unbewusst emotional und psychisch  gefangen in alten Überlebensstrategien und ständig hypervigilant. Ich entwickelte nach ein paar Monaten Schlafprobleme, Alpträume und hatte starke Selbstzweifel. 

Jahrelang kämpfte ich mit dem Gefühl, nicht liebenswert und sogar peinlich, eklig, hässlich zu sein. Aufgrund von frühen Prägungen und dieser Beziehung, spürte ich ein tiefes Loch und starken Selbsthass in mir, Selbsthass, den missbräuchliche Menschen oft auf ihre Opfer projizieren. Ich sehnte mich nach Verbindung und danach gesehen zu werden von einem Mann. Ich selbst konnte mir diese Liebe und Annahme lange nicht geben.

 

Ich glaubte zu kaputt zu sein, um mich lieben zu können oder zu dürfen. Wie sollte mich da jemand anders lieben?

Aber auch nach jahrelanger Anhäufung von theoretischem Wissen, veränderte sich immer noch nichts. Eine Bekannte empfahl mir dann vor einigen Jahren eine NSI-Praktikerin (Neural Somatic Integration). Langsam und in winzigen Schritten, half sie mir in meinem Körper anzukommen, mich sicherer zu fühlen und die traumatische Beziehung zu verarbeiten. Mein Nervensystem kam wieder zurück - zum ersten Mal in meinem Leben - in die Balance und ich spürte Hoffnung.

Im Januar 2025 entdeckte ich dann EFT wieder, nachdem ich es einmal mit einer EFT-Praktikerin im Jahr 2019 ausprobiert und für blöd erklärt hatte. Wie sollte ein bisschen Klopfen auf meinem Gesicht mit wirklich helfen?! Doch irgendetwas zog mich zurück zu Emotional Freedom Techniques, der Technik, die oft "Tapping" genannt wird. 

Ich schaute mir täglich EFT-Videos auf YouTube an und buchte Sitzungen bei einer EFT-Praktikerin, um noch tiefer einzutauchen und gezielt traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und negative Glaubenssätze aufzulösen. 

Schnell spürte ich positive Veränderungen. Ich fühlte mich nach jeder Sitzung ruhiger, geerdeter, befreiter und spürte, dass alte Glaubenssätze an Kraft verloren. Kurz: Ich kam immer mehr zurück zu mir selbst. Nach ein paar Monaten sagte meine EFT-Praktikerin zu mir: "Dein Gesicht hat sich verändert. Es sieht lebendiger aus". Denn Trauma zeigt sich oft auch durch eine eingefrorene Mimik im Gesicht. 

Im Juni 2025 begann ich dann die Ausbildung zur EFT-Praktikerin und begleite nun Frauen auf ihrem Weg zirück zu sich selbst. 

Meine Mission ist es, Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, dabei zu unterstützen, ihr Selbstwertgefühl, ihr Selbstvertrauen und ihre Selbst-Liebe wiederzuerlangen. Ich glaube, dass jede Frau die Kraft hat, von dem Trauma des narzisstischen Missbrauchs und der emotionalen Vernachlässigung in der Kindheit zu heilen. 

Deine Natascha

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